Leitlinien Jugendhockey

Leitlinien Jugenhockey


Unsere Hockeyjugend - eine starkes Team!
Wir fördern die Entwicklung all unserer Kinder und Jugendlichen bis hin zum Leistungssport.
Die Organisation des Spiel- und Trainingsbetriebs erfordert einen hohen Einsatz aller Verantwortlichen und ist nur mit Hilfe der Eltern unserer Jugendlichen zu bewältigen. Unsere Grundsätze für die Zusammenarbeit zwischen Trainern, Betreuern, Jugendlichen und Eltern sorgen für ein gemeinsames Verständnis.

Ziele zu definieren, sie gemeinsam zu erreichen oder zu scheitern, bringt den Jugendlichen Erfahrungen, die über den Sport hinaus Bestand haben. Gerade im Kinder- und Jugendhockey ist es uns wichtig, die Freude und den Spaß am gemeinsamen Spiel zu vermitteln. Das schließt ebenso ein, dass die Jugendarbeit langfristig und perspektivisch am Leistungssport orientiert ist. Es bleibt daher offen, ob der Einzelne sich zum Freizeit- oder Leistungssportler entwickelt.

Unsere Vereinsmitglieder begreifen sich als „Mannschaft“: Freude am gemeinsamen Miteinander ist uns wichtig. Jeder trägt als Teil des Ganzen zum Gelingen bei. Der sozialen Bedeutung, die ein Verein in unserer Gesellschaft besonders auch für die Jugendlichen hat, wollen wir gerecht werden.

Die damit verbundenen Aufgaben können aber nicht ausschließlich von den Verantwortlichen des Vereins getragen werden. Hier setzt die HGN verstärkt auf die Mithilfe und Unterstützung der Eltern, die sich idealerweise nach Kräften mit einbringen. Die daraus resultierende familiäre Atmosphäre und der Spaß daran entstehen nicht zufällig, sondern sehr bewusst und kennzeichnen die HGN als das, was sie ist:

Ein Familienverein zum Anfassen und Mitmachen!

Unsere Trainer, Betreuer und Eltern

Die Hauptdarsteller beim Jugendhockey - die Kinder und Jugendlichen - werden von einer Vielzahl von Erwachsenen umgeben, die für die sportliche Zielsetzung, einen reibungslosen Ablauf und ein entspanntes Umfeld sorgen. Wir stellen uns in der HGN die Zusammenarbeit und Aufgabenverteilung im Einzelnen wie folgt vor:

Trainer
Allein der Trainer ist für alle sportlichen Belange seiner jeweiligen Mannschaft/Altersklasse verantwortlich; von Trainingsinhalten über Mannschaftseinteilung und -aufstellung bis zur Auswahl von Fördermaßnahmen in der HGN oder beim Bayerischen Hockeyverband. Seine Vorstellungen und Entscheidungen macht der Trainer seinen Spielern in Einzelgesprächen transparent.

Er konzipiert auf der Grundlage unserer Rahmentrainingskonzeption (RTK) und in Absprache und enger Zusammenarbeit mit den anderen Trainern im Verein das Training seiner Mannschaft und fördert jeden Jugendspieler entsprechend seiner Möglichkeiten. Bei Verhinderung sorgt er für kompetente Vertretung.

Betreuer
Jede Mannschaft hat ein oder zwei Betreuer aus dem Kreis der Elternschaft. Sie sind Ansprechpartner in organisatorischen Fragen und Bindeglied zwischen Kindern/Jugendlichen, deren Eltern, dem Trainer und dem Verein.

Eltern
Im Interesse der Kinder beteiligen sich auch Eltern an den verschiedenen Aktivitäten. Die Mannschaft der Kinder sollte auch die Eltern als Mannschaft hinter sich wissen. Engagierte Eltern gestalten das Vereinsleben und die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen mit. Angeboten und Anregungen seitens der Eltern zu gemeinsamen Aktionen außerhalb des Hockeyplatzes sind keine Grenzen gesetzt!

Mannschaftseinteilung

Die Mannschaftseinteilung erfolgt in der Regel nach Altersklassen, die jeweils zwei Jahrgänge umfassen und innerhalb der Altersklassen ab Mädchen/Knaben B nach zusätzlichen Leistungskriterien. Die Entscheidung drüber liegt beim Trainer. Für manche Kinder bedeutet diese Regelung Trennung vom besten Freund, für andere Kinder Ansporn zu noch mehr Einsatz. Eine Vielzahl knüpfen neue Freundschaften oder lernen sich in eine neue Gemeinschaften einzufügen. In jedem Fall werden die Einteilungen mit den Jugendlichen besprochen, so dass jeder weiß, wo er (oder sie) steht.

Bei der Aufstellung seiner Mannschaft/en wird der Trainer die Spieler seiner Altersklasse einsetzen. Erachtet er es für notwendig Spieler einer niedrigeren Altersklasse für seine Mannschaft/en heranzuziehen, kann dies nur in enger Abstimmung mit den Betreuern, dem Trainer des betroffenen Spielers, dem Spieler und dessen Eltern erfolgen. Sollte der Einsatz nicht nur vorübergehend (maximal 3 Spiele) sein oder der Spieler bei der höheren Altersklasse gemeldet werden, ist die Zustimmung der sportlichen Leitung der HGN notwendig. Dies gilt allerdings nur für den Einsatz des Spielers in der ersten Mannschaft der höheren Altersklasse.

Je nach Spielstärke einer Mannschaft nimmt diese an der Meisterschaft, der Pokalrunde oder einer Spielrunde ohne Meisterermittlung teil. Die Unterschiede bestehen in den Anforderungen an das Leistungsvermögen und die Leistungsbereitschaft der Spieler, nicht jedoch in den grundsätzlichen Trainingsinhalten. Hierbei muss vor allem ein Interessenausgleich zwischen leistungswilligen und eher Spaß- bzw. Freizeitspielern erfolgen.

Zu beachten ist auch, dass in der Hallensaison die Mannschaftsstärke von 11 auf 6 Spieler reduziert wird. Hieraus ergibt sich eine Neueinteilung der Mannschaften.

Trainingsgestaltung

Das grundsätzliche Ziel in allen Altersklassen ist, durch vielseitiges und altersgerechtes Training den Kindern und Jugendlichen den Spaß an Sport und Bewegung zu vermitteln. Unterschiede gibt es je nach Altersklasse in den Trainingsinhalten und differenzierten Zielsetzungen. Auch die Trainingshäufigkeit und -dauer unterscheidet sich. Weiterhin sind Zeiten für Besprechungen, Aufwärmen, Athletiktraining und Nachbereitung einzuplanen. Hinzu kommen an den Wochenenden noch Wettkämpfe und Turniere.

Schiedsrichter

Zur Ausübung einer Sportart, speziell einer Mannschaftssportart, gehört die grundsätzliche Akzeptanz eines Schiedsrichters und seiner Entscheidungen. Eltern geben dabei ein gutes Beispiel! Auch wenn es manchmal schwer fällt, ist es für jeden Spieler leichter, wenn er selbst häufiger diese Funktion ausübt. Daher sollten alle Kinder und Jugendlichen angehalten werden (nicht nur vom Trainer, sondern auch von den Eltern), Spiele als Schiedsrichter zu leiten, zu Beginn in Trainingsspielen oder auf Turnieren, später auch bei Punktspielen jüngerer Jahrgänge.

Ablauf einer Saison

Der Jahrgangswechsel findet immer zu Beginn der Feldsaison statt. Der jeweils ältere Jahrgang einer Altersklasse rückt in die nächst höhere. Die genaue Einhaltung dieser Regelung ist vorgeschrieben, da die Geburtsjahrgänge im Spielerpass jedes Spielers vermerkt sind und bei Punktspielen überprüft werden. Alle Spieler einer Altersklasse dürfen jedoch in der nächst höheren eingesetzt werden.

Um diesen Wechsel zu vereinfachen, den ggf. neuen Trainer zu sehen, die neuen „Eltern-Team-Mitglieder“ kennen zu lernen und einfach einen Startschuss für eine neue, gemeinsame Saison zu legen, findet vor Beginn der Saison ein Elternabend statt. Hier werden die Mannschaftsbetreuer gefunden, Organisatorische Abläufe wie Mannschaftskasse, Wochenende Turniere, Trainingszeiten etc. besprochen. Dazu nennt der Trainer die Einteilung der Mannschaften.

In den Wochen nach dem Elternabend beginnt der Spielbetrieb in allen Ligen. Dabei ist wichtig, dass die Betreuer der jeweiligen Mannschaften enge Rücksprache untereinander und mit dem Trainer halten, um Entwicklungen der Kinder zu erkennen und zu berücksichtigen.

In allen Altersstufen werden zusätzlich zu den Punktspielen sowohl in der Halle als auch auf dem Feld Turniere besucht und selbst veranstaltet. Bei auswärtigen Turnieren können damit längere Anreisen und Übernachtung(en) verbunden sein. Für die Kinder und Jugendlichen haben diese Reisen häufig eine höheren Spaß- und längeren Erinnerungswert als der erreichte Tabellenplatz in der Punktspielzeit. Auch für den Mannschaftsgeist und die Teambildung haben Turniere eine wichtige Bedeutung.

Am Ende einer Saison sollte immer ein Nachtreffen der Betreuer mit dem Trainer stattfinden. Dabei soll die Spielzeit gemeinsam besprochen werden und positive, aber auch negative Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert werden. Der Trainer zieht jedoch allein das sportliche Fazit. Nach der Sommersaison beginnt dann die Hallensaison. Ein Elternabend leitet die Saison wieder ein, der Ablauf gleicht der Feldsaison.

Nach der Hallensaison vollzieht sich jedoch wieder der Jahrgangswechsel, die älteren Jahrgänge der Mannschaft gehen eine Altersklasse höher, die Jüngeren bleiben ein weiteres Jahr in dieser Altersklasse.